Saupacker Akela und Balou


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Bewegung

Wissenswertes



Bewegung


Die tägliche Bewegung durch Spaziergänge

ist neben dem freien Auslauf auf einem Grundstück
für eine optimale körperliche Entwicklung
unbedingt erforderlich.
Falls Sie einen großen Garten haben, wird die Entwicklung
durch den häufigen Aufenthalt
an der frischen Luft bei mäßiger Sonneneinstrahlung
sehr positiv beeinflusst.
Der Energiebedarf und damit die Nahrungsaufnahme
liegt bei der kombinierten Freilandhaltung
wesentlich höher als bei der reinen Wohnungshaltung.
Die Haltung in kombinierter
Wohnungs-/Freilandhaltung ist artgerechter
und trägt wesentlich zu der Entwicklung eines
kräftigen, muskulösen und
widerstandsfähigen Saupackers bei.

Die täglichen Spaziergänge sollten anfangs
bei Saupackerwelpen über eine Dauer
von 15 Minuten und später von 30 Minuten
durchgeführt werden.
Es gilt die "5-Minuten-Regel".
(pro Lebensmonat 5 Minuten Bewegung zusammenhängend,
dann erst mal Pause)

Toben junge Saupacker in der Hauptwachstumsphase
(3.-7. Lebensmonat) zu viel herum,
so bekommen sie trotz bester Futtermittel
sehr schnell weiche, nicht gerade Vorderläufe.
Die Katzenpfoten gehen zurück.

Um Schäden an den noch sehr weichen Gelenken
zu vermeiden, ist der Aufenthalt

in der Phase des schnellsten Wachstums
im Hundeauslaufgebiet,
bei temperamentvollen Welpen auf 30 Min.,
bei ruhigen Welpen auf 60 Min.
zu beschränken.
Darüber hinaus ist es sehr wichtig,
besonders im Alter zwischen dem 4. und 7. Lebensmonat,
durch den Tierarzt das Phosphor-Calcium-Verhältnis
im Blut prüfen zu lassen. Das gilt auch und gerade
für die teuersten Futtermittel
mit den meisten Versprechungen durch die Werbung.
Ein schnelles Wachstum,
verbunden mit einer zu geringen
Calciumversorgung und ein langer Aufenthalt
im Auslaufgebiet kann zu Gelenkschäden führen.
Das Problem beim Futter besteht weniger darin,
dass zu wenig Calcium im Futter vorhanden ist,
sondern das die Futtermittel überlagert sein können.
Der Hund muss das angebotene Calcium
mit Hilfe von Vitamin D verarbeiten können
und in seinen Gelenken einlagern.
Durch die empfohlenen Blutuntersuchungen
kann man sich und seinem Hund
viele Probleme ersparen,
denn Arthrosen sind nicht heilbar.

Ab dem 6. Lebensmonat
bis zur Beendigung des ersten Lebensjahres
dehnt man die Ausflüge auf
60 Minuten aus.
Mehrere kurze Spaziergänge am Tag sind grundsätzlich
besser als nur ein ausgedehnter Ausflug.
Lange Wanderungen oder das
Training am Fahrrad
im ersten Lebensjahr
können bleibende
Schäden an den Gelenken zur Folge haben.
Auch das
ständige Treppensteigen
sollte man einem jungen Saupacker
nicht abverlangen.

Es hat sich für die Wesensentwicklung bewährt,
die Tiere in geeigneter Umgebung
(Feld, Wald, Hundeauslaufgebiet)
regelmäßig ohne Leine laufen
zu lassen.

Bei regelmäßigem Kontakt
mit fremden Hunden im Hundeauslaufgebiet
ist eine 5-fach Impfung nicht ausreichend.
Unsere Hunde sollten gut durchgeimpft sein.
Die wichtigsten Impfungen sind:
Tollwut, Staupe, Hepatitis, Leptospirose,
Parvovirose, Zwingerhusten u.
Borreliose.

Bitte beachten Sie, daß Saupacker es
ohne Leine unter Umständen
sehr schnell lernen, Spuren zu lesen
und zu verfolgen.
Ein ungenehmer Jagdtrieb könnte so gefördert werden.
Der Saupacker sollte sich also
nicht zu weit von Herrchen oder Frauchen
entfernen, damit noch auf ihn eingewirkt werden kann.
Immerhin wurden die Vorfahren
unserer Saupacker in der Vergangenheit
einmal für die Großwildjagd eingesetzt.

Temperamentvolle Saupacker,
die nicht genügend Auslauf bekommen,
ziehen unter Umständen vermehrt an der Leine.
Hier sind nicht nur Unterordnungsübungen notwendig,
sondern auch ausgedehnte Touren
möglichst mit dem Fahrrad mit oder ohne Leine.
Dabei sollten Gebiete mit einem
sehr hohen Wildbestand möglichst umfahren werden.

Bei solchen Radtouren
(oder auch Joggingtouren mit meinem Mann;-))
konnte ich regelmäßig beobachten,
dass unser unangeleinter Hund
sich nicht sehr weit entfernt.

Trainieren sie ihren Hund nicht bei
sehr warmen oder schwülen Wetter.
Der Kreislauf kann auf diese Weise
sehr schnell überlastet werden.




Text auszugsweise und leicht abgeändert
mit freundlicher Genehmigung von
http://www.doggen-vom-gehrensee.com,
copyright by Dipl. Päd. G. Dießel

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